Gruppenfoto mit neun Personen im Eingangbereich des Gasthofs zur Post.

Roland Vilsmaier neuer Vorstand der FWG

Die Frontenhausener Wählergemeinschaft (FWG) hatte sich am Sonntag zur Jahreshauptversammlung im Gasthof zur Post zusammengefunden und bei den anstehenden Neuwahlen Roland Vilsmaier als neuen 1. Vorstand gewählt. Franz Geigenberger hatte sein Amt zur Verfügung gestellt, um es in jüngere Hände zu legen.

Roland Vilsmaier ist seit 2020 amtierender Marktgemeinderat, fungiert als Jugendbeauftragter und gehört dem Bau- und Grundstücksausschuss an. Er nahm die Wahl an und dankte für das Vertrauen der Mitglieder. Die übrige Vorstandschaft wurde in ihren Ämtern einstimmig bestätigt, Regina Bertolini als 2. Vorsitzende, Thomas Giritzer als Kassier und Anna Unterholzer als Schriftführerin. Die Vorstandschaft wird von den Beisitzern Franz Geigenberger, Christian Hubauer, Alois Eschle und Ramona Trautmannsberger unterstützt. Die Wahl erfolgte per Akklamation. Die Wahlleitung lag in den Händen von Hans Unterholzer. Er gratulierte der neu gewählten Vorstandschaft und betonte, er freue sich über die geleistete Arbeit der FWG. Schriftführerin Anna Unterholzer erinnerte anhand des Protokolls an den Verlauf und den Inhalt der letzten Jahreshauptversammlung. Über die Einnahmen und Ausgaben des Geschäftsjahres 2022 und das daraus resultierende wirtschaftliche Ergebnis berichtete Kassenwart Thomas Giritzer. Kassenprüfer Martin Dinzl attestierte dem Kassenwart eine korrekte Kassenführung. Die Entlastung der Vorstandschaft ging einstimmig vonstatten.

Rückblick des Vorstands

In seinem Rückblick ging Vorstand Franz Geigenberger auf die Aktivitäten der FWG ein. Außerhalb der Gemeinderatstätigkeiten habe sich die Frontenhausener Wählergemeinschaft mit der „Bootsfahrt auf der Vils“ ins Ferienprogramm eingebracht. Für das 2. Halbjahr ist ein Vortrag zum Thema Heizen und Energie geplant. Sein Dank galt Roland und Jana Vilsmaier für die Pflege der Homepage. Zur Übergabe seines Amtes äußerte Franz Geigenberger, frischer Wind in der Vorstandschaft, neue Ideen und die Einbindung von Nachwuchskräften seien immens wichtig, damit sich die FWG kontinuierlich erneuern und weiterentwickeln könne. „Rückblickend kann ich aus meiner Warte sagen, dass ich stolz auf das bin, was wir gemeinsam in den letzten 16 Jahren erreicht haben!“ Bei Gründung des Vereins im Jahre 2007 stellte die FWG  bzw. die damals lose Vorgängerorganisation zwei Mitglieder im Marktgemeinderat. Bereits im Jahr 2008 konnten vier Sitze errungen werden. Bei den Wahlen in 2014 und 2020 sei es gelungen, diese vier Sitze zu behaupten und die prozentualen Ergebnisse zu erhöhen. Aus Sicht Geigenbergers basierten diese Erfolge darauf, dass sich durchwegs sehr engagierte und zielorientierte Zusammenarbeit aller Mitstreiter umsetzen ließ und es auch gelungen ist, zu allen vergangenen Wahlen gute Kandidaten zu finden. Franz Geigenberger dankte für das hohe Engagement aller Beteiligten. Gleichzeitig bat er um Unterstützung der neuen Vorstandschaft.

Auch er selbst werde sich weiterhin tatkräftig für die Belange der FWG einsetzen. Anschließend wurden aktuelle kommunale Themen erörtert. Regina Bertolini und Roland Vilsmaier dankten Franz Geigenberger im Namen der Vorstandschaft für sein Engagement in den vergangenen 16 Jahren als Vorstand. Regina Bertolini blickte auf die Zeit der Vereinsgründung im Jahr 2007 zurück und betonte Franz Geigenberger habe sich mit seiner ruhigen, sachlichen und überlegten Art in den Verein eingebracht. Auch im Marktgemeinderat könne er als konstruktiver Kritiker viel bewegen und voranbringen. Als Dank überreichte sie ein Präsent. Das Schlusswort des scheidenden Vorstandes rundete die Versammlung harmonisch ab.

Drei Männer und zwei Frauen. Franz Geigenberger steht in der Mitte und hält einen Umschlag.
Roland Vilsmaier und Regina Bertolini dankten Franz Geigenberger für sein Engagement.

 

Senioren genossen Kultur und Gemeinschaft

Gemeindeausflug nach Niederalteich und Metten brachte beste Stimmung

Frontenhausen. (ez) Nach zweijähriger Pause konnten die Senioren der Marktgemeinde einen Ausflug in die altehrwürdige Abtei Niederaltaich und nach Metten durchführen. Bürgermeister Dr. Franz Gassner, 2. Bürgermeister Franz Wimmer und Pfarrer Thomas Diermeier begleiteten die Fahrt. Die Buskosten wurden vom Markt gestiftet.

Nach dem Morgengottesdienst in der Pfarrkirche startete Helga Stuckenberger, Inhaberin des Busunternehmens Ganserer Reisen, mit einem voll besetzten Bus. Dr. Franz Gassner freute sich, dass dieses Jahr wieder in der nächsten Umgebung lohnenswerte Ausflugsziele besucht werden konnten. Sein Dank galt der Seniorenbeauftragten Anna Unterholzer für die Organisation des Ausfluges und Pfarrer Thomas Diermeier sowie 2. Bürgermeister Franz Wimmer für die Begleitung.

Abwechslungsreiches Programm

Nach Ankunft in Niederaltaich feierten die Senioren mit Pfarrer Thomas Diermeier eine Friedensandacht in der Basilika St. Mauritius, die auch die Menschen aus der Ukraine in den Blick nahm. Bei der anschließenden Führung erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Basilika St. Mauritius. Das Kloster Niederaltaich ist ein der Überlieferung nach im Jahr 731 von Herzog Odilo von Bayern gegründetes, vor der Klosteraufheben 1803 sehr begütertes Benediktinerkloster. Die große, ursprünglich gotische Hallenkirche beherrscht seit 700 Jahren die niederbayerische Donaugegend unterhalb der Isarmündung. Der barocke Umbau zählt zu den bemerkenswertesten Kirchenbauten innerhalb des süddeutschen Barocks. Das Kirchen-Innere besticht durch die Wucht der Architektur, die unaufdringlich-leichten Stuckaturen und die farbenfrohen Fresken. Der umfangreiche Freskenzyklus der Abteikirche entstand 1719 bis 1732 durch den Maler Wolfgang Andreas Heindl. Besonders schön und selten sind die ovalen Deckenöffnungen (Oculi) mit ihren Gitter-Umrandungen in den Seitenschiffen des Langhauses sowie die prächtig ausgestattete Sakristei mit den Schnitzereien des Bruders Pirmin Tobiaschu. Die Räume und Bilder der Basilika künden in ihrem dreistufigen Aufbau von der Grundgestalt christlichen Lebens: irdisches Leben als Vorbereitung, Tod als Durchgang zur Herrlichkeit des ewigen Lebens. Für Staunen sorgten auch die kunstvoll verzierte Einrichtung der Kirche, die Altäre, die Schreine und die großartige Sakristei.

Stimmung war Bestens

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im gemütlichen Biergarten des Klosterhofes machte sich die Busgesellschaft auf den Weg nach Metten. Das Nachmittagsprogramm konnte frei gestaltet werden. Während etwa 15 Senioren an der gebuchten Führung durch die barocke Basilika teilnahmen, genossen manche Eis, oder Kaffee und Kuchen in dem idyllischen Kloster-Café. Eine weitere Gruppe flanierte im Prälatengarten. Die Stimmung war nicht nur wegen des herrlichen Sonnenscheins hervorragend. Dass der Ausflug unter völlig normalen Bedingungen stattfinden konnte, war ein Geschenk für alle Beteiligten. Bürgermeister Dr. Franz Gassner dankte am Ende Busfahrerin Helga für die angenehme Fahrt sowie Bürgermeister Franz Wimmer, Pfarrer Thomas Diermeier und Anna Unterholzer für ihre Beiträge zum Gelingen des Ausflugs.

Seniorenbeauftragte Anna Unterholzer gab noch ihrer Freude über das große Interesse Ausdruck und lud zu den nächsten Treffen ein. Am heutigen Dienstag um 12 Uhr findet das nächste „Auf Rädern zum Essen“ statt. Im Rahmen des Volksfestes wird wieder ein Seniorennachmittag stattfinden. Ab Herbst soll erstmals ein Gemeindefrühstück im Gasthof zur Post durchgeführt werden. Des Weiteren sind kurze Themenwanderungen und ein interessanter Vortrag geplant. Um 17.30 Uhr kehrte die Reisegruppe wohlbehalten in Frontenhausen zurück.

Gruppenfoto mit acht Personen

Alltag daheim selbstständig bewältigen

Seniorenbeauftragte initiierten Vortrag zur Wohnraumberatung

Die Seniorenbeauftragten Anna Unterholzer Frontenhausen und Georg Horn, Marklkofen hatten im Rahmen des Vilstalnetzwerks im Juni 2022 zu einem Vortrag in den Gasthof zur Post eingeladen. Referentin Sonja Habereder, Leiterin der Wohnberatungsstelle im Landkreis Dingolfing-Landau referierte zu dem Thema „Gestaltung eines alters-, bzw. behindertengerechten Wohnumfeldes“.

Die Steuerungsgruppe Fairtrade sitzt zusammen

Mit kleinen Schritten viel erreichen

Markt Frontenhausen gründete Fair Trade Steuerungsgruppe

Frontenhausen. Fair, dabei regional und nachhaltig handeln – die Marktgemeinde Frontenhausen strebt die Zertifizierung zur „Fairtrade Kommune“ an, um all diese Attribute in den Fokus zu rücken. Ein Treffen der Fairtrade Steuerungsgruppe hat bereits stattgefunden. Der Marktgemeinderat hat im Mai 2021 einstimmig beschlossen, sich um die Zertifizierung bewerben zu wollen. Damit können in diesem Prozess nun weitere Schritte gegangen werden.

Benedikt Raiser und Edda Eichler an einem Tisch

Regionale Erzeuger formieren sich

Edda Eichler und Benedikt Raiser starten neues Marktkonzept mit Erzeugern

Frontenhausen. (au) In Frontenhausen sollen mit einem neuen Direktvermarktungskonzept, einer „Marktschwärmerei“, die regionalen Erzeuger gestärkt werden. Bisher haben sich neun Erzeuger auf der Online-Plattform angemeldet, etliche weitere sind noch im Anmeldeprozess. Die Kunden bestellen und bezahlen bis Donnerstagmorgen im Internet und holen am Freitagabend die Produkte in der Seyfriedhalle ab. In Landau gibt es das Konzept der Marktschwärmer bereits seit einem Jahr. Edda Eichler kam als Erzeugerin dazu und ist seither von den Marktschwärmern begeistert.